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Personalrat der Universität Freiburg
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Dienstagvormittags findet die wöchentliche Personalratssitzung statt.

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Tele- und Heimarbeit

Informationen zur Geschichte und zum Antragsverfahren an der Universität Freiburg

Auf Grund der positiven Erfahrungen an anderen Universitäten und Dienststellen hat sich die Universität Freiburg Ende 2007 dazu entschlossen, alternierende Telearbeit/Heimarbeit in Form eines Pilotprojektes zunächst für die Dauer eines Jahres einzuführen. Nach Ablauf der Pilotphase wurde das Projekt evaluiert und aufgrund der sehr positiven Erfahrungen auf unbestimmte Zeit verlängert.

"Telearbeit" bedeutet: Arbeit zu Hause am PC mit einer permanenten oder zeitweisen Datenverbindung mit den Servern der Universität.
"Heimarbeit" bedeutet: alle Formen von Arbeit zu Hause mit oder ohne PC.
"Alternierend" bedeutet, dass die Arbeit abwechselnd zu Hause und am Arbeitsplatz an der Uni verrichtet wird.

Ziel der alternierenden Telearbeit/Heimarbeit ist es, durch die zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Arbeitsorganisation u.a.
• den Beschäftigten eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen,
• durch mehr Selbstverantwortung bei der Festlegung der Arbeitszeit und der Gestaltung der Arbeit eine höhere Motivation und Arbeitszufriedenheit zu erreichen und dadurch die Arbeitsqualität und -produktivität zu verbessern.

Die Beschäftigung an einem alternierenden Telearbeitsplatz/Heimarbeitsplatz erfolgt nach dem Prinzip der beiderseitigen Freiwilligkeit. Ein Rechtsanspruch der Beschäftigten auf Teilnahme am Projekt „Tele- und Heimarbeit“ besteht nicht.


Am 14.11.2007 wurde das Pilotprojekt für den gesamten Universitätsbereich sowie den vorklinischen Bereich gestartet und nach einer erfolgreichen Evaluation ab Januar 2010 unbefristet verlängert.

Einzelheiten hierzu werden in einem Rundschreiben des Rektorats allen Beschäftigten mitgeteilt.
Wenn Sie beabsichtigen, am Projekt teilzunehmen, so müssen Sie folgende Schritte unternehmen:
- Lesen Sie das Rundschreiben und prüfen Sie, ob Ihre Tätigkeiten für Heim- bzw. Telearbeit geeignet sind.
- Füllen Sie das Antragsformular A. aus und legen Sie es Ihrer/Ihrem Vorgesetzten zusammen mit dem Teil B. „Stellungnahme der/des Vorgesetzten“ vor.
Beide ausgefüllten Formulare werden an das Personaldezernat geschickt, das über den Antrag entscheidet.

Wichtige Zusatzinformationen, die im Rundschreiben leider nicht enthalten sind:

Falls Ihre Einrichtung dem Antrag nicht zustimmt, so wird die Personalabteilung eingeschaltet und es wird versucht, unter Beteiligung des Personalrats und der Beauftragten für Chancengleichheit, ggf. auch der Schwerbehindertenvertretung zu vermitteln und eine Regelung auszuhandeln, der beide Seiten zustimmen können.

Auf folgenden wichtigen Aspekt möchten wir auch noch hinweisen: im Antragsformular werden Sie gefragt, aus welchen Gründen Sie zu Hause arbeiten möchten. Diese Gründe spielen für die Genehmigung der Heimarbeit keine Rolle, sondern dienen hauptsächlich statistischen Zwecken. Lediglich im Konfliktfall haben familienpolitische Gründe Vorrang, wenn z.B. zwei Beschäftigte am gleichen Arbeitsplatz gleichzeitig Telearbeit beantragen, dies aber aus arbeitsorganisatorischen Gründen nicht für beide möglich ist. In der Regel kann also jeder Telearbeit beantragen, egal aus welchen Gründen, vorausgesetzt seine Tätigkeit ist dafür geeignet und er bietet die Gewähr für eigenverantwortliches Arbeiten.

Wir möchten an alle Teilnehmer des Projektes appellieren, mit dieser Möglichkeit der flexiblen Arbeitsgestaltung verantwortungsvoll umzugehen. Wir sind der festen Überzeugung, dass alle Beteiligten davon profitieren - Beschäftigte wie Vorgesetzte - und dass dadurch der Arbeitsplatz Universität auch nach außen an Attraktivität gewinnt.

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