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Newsletter des Personalrats der Universität Freiburg, 27. Januar 2012

 
Newsletter des Personalrats der Universität Freiburg
Ausgabe 1/2012 - 27. Januar 2012
Die Themen dieser Ausgabe

 

Hinterm Horizont geht’s weiter
Als Beschäftigte aus Verwaltung und Technik ins Ausland gehen: Info-Veranstaltung am 17.2. um 13.30 Uhr (neuer Termin)

In unserem letzten Info hatten wir über die Möglichkeit berichtet, dass auch Beschäftigte aus Verwaltung und Technik im Rahmen von Austauschprogrammen für eine Woche (oder länger) eine ausländische Partnerhochschule kennen lernen können. Dass dies eine interessante und auch sehr bereichernde Erfahrung sein kann, steht wohl außer Frage, offensichtlich wissen aber nicht viele, dass das überhaupt geht und eigentlich gar nicht  kompliziert ist. Wir hatten in unserem Info auch auf eine Informationsveranstaltung hingewiesen, bei der das Rektorat, das IO, die EU-Abteilung und der Personalrat alle Interessierten über diese Möglichkeiten informieren. Ursprünglich war hierfür der 31.1.2012 vorgesehen; dieser Termin musste jetzt verschoben werden, die Info-Veranstaltung, zu der auch Rektor und Kanzler kommen, findet nunmehr am 17.2. um 13.30 Uhr im Besprechungsraum des Rektorates (6. Stock) statt. Zeigen Sie durch Ihr zahlreiches Kommen, dass das Interesse der Beschäftigten an solchen Austauschprogrammen groß ist!

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Alles nicht so einfach
Zur Umsetzung des Tarifergebnisses 2011
Ebenfalls im letzten Info und auch auf der Personalversammlung vom 16.12. hat der Personalrat ausführlich über die Ergebnisse der Tarifrunde 2011 berichtet, insbesondere über die neue Entgeltordnung, die die alte Vergütungsordnung des BAT ablöst.
Ein Kernpunkt dieser Tarifrunde ist die Wiedereinsetzung des „Bewährungsaufstieges“ bis zu sechs Jahren für die Entgeltgruppen 2 bis 8, wenn ein solcher Aufstieg im BAT auf der Grundlage einer bestimmten Fallgruppenzuordnung vorgesehen war. Im Unterschied zum früher (vor dem 1.11.2006) praktizierten Verfahren bei Bewährungsaufstiegen werden diese bei allen, die zwischen dem 1.11.2006 und dem 31.12.2011  eingestellt wurden, allerdings nur noch auf Antrag vollzogen und dann rückwirkend ab dem 1.1.2012 wirksam, und zwar unabhängig davon, ob die im alten BAT vorgesehene Bewährungszeit schon durchlaufen wurde! (Für alle, die ab dem 1.1.2012 eingestellt wurden und werden, erfolgt die richtige Eingruppierung automatisch!) Gleiches gilt auch für die Umsetzung des so genannten „Drittelaufstieges“ für Ingenieure (nicht im EDV-Bereich!) der Entgeltgruppen 10 bis 12, wenn sie in einer entsprechenden Fallgruppe sind; auch sie müssen einen Antrag stellen.
Um dieses neue Verfahren für die Beschäftigten so einfach wie möglich zu gestalten, ohne dabei aber die notwendige individuelle Beratung zu vernachlässigen, haben sich Personaldezernat und Personalrat auf ein einheitliches Vorgehen verständigt. 
Grundsätzlich müssen bei der Überlegung, ob ein Antrag gestellt werden soll oder nicht, folgende Aspekte bedacht werden:
 
1. Anträge auf Umsetzung eines Bewährungs- oder Drittelaufstieges können beim Personaldezernat bis zum 31.12.2012 formlos gestellt werden, sie gelten jedoch auf jeden Fall immer rückwirkend ab 1.1.2012. Mit anderen Worten: Grundlage für die Berechnung des neuen Tabellenentgeltes (und damit auch der Erfahrungsstufe in der neuen höheren Entgeltgruppe) ist das Tabellenentgelt, das am 1.1.2012 Gültigkeit hatte.
 
2. Es sind Konstellationen denkbar, in denen sich ein Aufstieg, also eine Höhergruppierung, erst langfristig rechnet, manchmal erst nach über 10 Jahren. Hier sind die beiden Faktoren „Stufenlaufzeit“ und „Vertragsdauer“ zu berücksichtigen. Denn jemand, der kurz vor dem Aufstieg in die nächst höhere Erfahrungsstufe steht, würde bei einer Höhergruppierung in seiner neuen Stufe wieder am Anfang der jeweiligen Stufenlaufzeit stehen. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Eine Fremdsprachensekretärin der Entgeltgruppe 8 (entspricht BAT Vc, Fallgruppe 3) hat am 1.1.2012 bereits 2,5 Jahre in der Stufe 3 dieser Entgeltgruppe hinter sich; es fehlt also noch ein halbes Jahr bis zur Stufe 4. Durch einen Bewährungsaufstieg (den diese Fallgruppe vorsieht) käme diese Beschäftigte von der E 8 in die so genannte „kleine E 9“, und dort in die Stufe 2. Dort muss sie aber 5 Jahre bleiben, bis ein Aufstieg in Stufe 3 erfolgen kann. Das heißt also: In der Entgeltgruppe 8 käme diese Beschäftigte von derzeit 2545 Euro (Stufe 3) nach sechs Monaten auf 2647 Euro (Stufe 4), was ein finanzielles Plus von ca. 100 Euro ausmacht. Eine Höhergruppierung von E 8, Stufe 3 in die „kleine E 9“, Stufe 2 würde zwar sofort ein finanzielles Plus von knapp 60 Euro bringen, daran würde sich dann aber 5 Jahre nichts ändern.
Langfristig wird man von einer Höhergruppierung immer profitieren, kurz- bis mittelfristig kann das aber auch zu einer vorübergehenden finanziellen Einbuße führen. Daher spielt auch eine Rolle, ob man einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag hat.
Mit anderen Worten: Wer die Umsetzung eines Bewährungs- oder Drittelaufstieges auf der Grundlage seiner tariflichen Eingruppierung beantragen kann, sollte vorher unter Berücksichtigung seiner individuellen Stufensituation und seiner Vertragslage (befristet/unbefristet) ausrechnen lassen, wann sich die Höhergruppierung rechnet. Hier berät das Personaldezernat natürlich individuell, wenden Sie sich also im Zweifelsfall an die für Sie zuständige Personalsachbearbeiterin. 
Nach den bislang von uns durchgerechneten Beispielen kann man sagen, dass in der Regel nur dann bei der Antragstellung Vorsicht geboten ist - und zwar insbesondere auch dann, wenn ein Stufenaufstieg unmittelbar bevorsteht - wenn eine Höhergruppierung in die „kleine E 9“ (Bewährungsaufstieg) oder in die Entgeltgruppe 13 (Drittelaufstieg) erfolgen würde. Wann bei Ihnen der Aufstieg in die nächste Erfahrungsstufe ansteht, steht auf Ihrer Gehaltsabrechnung.
 
3. Schließlich sollte, und unabhängig von den unter Punkt 2 aufgeführten Sonderfällen, auch Folgendes berücksichtigt werden: In den ersten Wochen des Jahres 2012 wird, nun schon zum dritten Mal, wieder das Verfahren des beschleunigten Stufenaufstieges umgesetzt, dieses Mal für alle diejenigen, die im Jahr 2011 die formalen Voraussetzungen hierfür erfüllt hatten. Es kann daher sein, dass manche Beschäftigte, denen auch ein Bewährungs- bzw. ein Drittelaufstieg auf Grund ihrer tariflichen Eingruppierung zusteht, auch in den Genuss des beschleunigten Stufenaufstieges kommen. Mit anderen Worten: Das derzeit zum 1.1.2012 aktuelle Tabellenentgelt würde sich möglicherweise rückwirkend durch den vorzeitigen Aufstieg in die nächste Erfahrungsstufe verändern, sprich erhöhen. Dadurch würde sich aber auch die Berechnungsgrundlage für das neue Tabellenentgelt verändern. Was folgt daraus? Stellen Sie Ihren Antrag auf Bewährungs- oder Drittelaufstieg erst dann, wenn das Verfahren „Beschleunigter Stufenaufstieg 2011“ abgeschlossen ist, verlieren können Sie nichts. Hiervon ausgenommen sind natürlich all jene, die rein formal für den Beschleunigten Stufenaufstieg nicht in Fragen kommen, also Beschäftigte der Erfahrungsstufen 1 und 2 sowie der Endstufe.
 
4. Von den Überlegungen in den Punkten 2. und 3. nicht betroffen sind alle, die bereits in der (Erfahrungs-)Endstufe sind (je nach Entgeltgruppe die Stufen 5 oder 6). In diesem Fall kann der Antrag auf Höhergruppierung sofort gestellt werden. Einen formlosen Antrag finden Sie hier  auf der Homepage des Personalrats.
 
Zu Ihrer Information und zur genaueren Einschätzung, ob für Sie ein Bewährungsaufstieg auf Grund Ihrer Eingruppierung tariflich vorgesehen ist, möchten wir Sie auch auf die entsprechenden „Fachbereichsinformationen“ der Gewerkschaft ver.di hinweisen, die Sie hier  finden.
 
Die hier aufgeführten Informationen gelten natürlich auch für die TV-L-Beschäftigten der vorklinischen Institute und des Medizinischen Dekanates. Die für diese Beschäftigten zuständige Verwaltung des Klinikums hat nach Information von dort bereits ein entsprechendes Schreiben an alle Betroffenen verschickt. Sollten Sie dieses Schreiben nicht erhalten oder diesbezüglich Fragen haben, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.
 
Der Inhalt dieses Newsletters ist mit der Personalabteilung abgesprochen, Sie können sich also jederzeit darauf beziehen. Natürlich steht Ihnen auch der Personalrat bei Fragen gerne zur Verfügung.
 
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