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Newsletter des Personalrats der Universität Freiburg, 18. März 2011

 
Newsletter des Personalrats der Universität Freiburg
Sonderausgabe 2/2011 - 18. März 2011
Die Themen dieser Ausgabe

 

Mehr als nur mehr Geld
Das Ergebnis der Tarifrunde 2011

Für viele schneller als erwartet konnten am 10.3. die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des TV-L fallen, abgeschlossen werden. Im Folgenden fassen wir die vorläufigen Ergebnisse, so weit sie bisher bekannt sind, kurz zusammen. Vorläufig deshalb, weil sie noch durch eine Mitgliederbefragung bestätigt werden müssen, die bis zum 31.03. abgeschlossen sein wird.

1.) Mehr Geld:

  • In diesem Jahr gibt es eine Einmalzahlung von 360 Euro (für Azubis 120 Euro) als Ausgleich für die in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 entgangene Lohnerhöhung. (Der alte Tarifvertrag war nur bis zum 31.12.2010 gültig). Ab dem 1.4.2011 gilt eine Tariferhöhung von 1,5%, auf das ganze Jahr bezogen bedeutet dies eine durchschnittliche Erhöhung von 2,3%.
  • Für das Jahr 2012 gibt es ab dem 1. Januar eine Tariferhöhung um weitere 1,9% und einen tabellenwirksamen Sockelbetrag von 17 Euro (für Azubis 6 Euro). Das macht auf das Jahr bezogen eine durchschnittliche Erhöhung von 2,55%.
  • Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.


2.) Entgeltordnung (Zu diesem Punkt gibt es noch keine vollständige Übersicht über die getroffenen Festlegungen. Wir versuchen dennoch, die bislang veröffentlichten Details zusammenzufassen. Wir werden Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.):

  • Es ist nach langen Verhandlungen gelungen, eine neue "Entgeltordnung" zu verabschieden. Dies bedeutet nicht, dass der alte BAT komplett abgeschafft wurde; es bedeutet aber, dass wesentliche Punkte, die seit dem 1.11.2006 nicht mehr oder nur noch eingeschränkt galten, ab dem 1.1.2012 wieder Gültigkeit haben werden.
  • Dazu zählt insbesondere der Bewährungsaufstieg. Beschäftigte der Entgeltgruppen 2 bis 8 können ab dem 1.1.2012 wieder von einem Bewährungsaufstieg profitieren, wenn der alte BAT einen solchen vorsah und dieser nach längstens sechs Jahren erfolgen sollte. Besonders positiv: Wer in einer Vergütungs- und Fallgruppe eingruppiert ist, die einen solchen Bewährungsaufstieg vorsieht, profitiert davon am 1.1.2012, ganz gleich, ob die die Bewährungszeit schon abgelaufen ist oder nicht.

Beispiel 1: Wer als Verwaltungsbeschäftigte/r in der Vergütungsgruppe BAT VII, Fallgruppe 1a (entspricht Entgeltgruppe 5) ist, kommt zum 1.1.2012 in die Entgeltgruppe 6, da diese Vergütungsgruppe einen sechsjährigen Bewährungsaufstieg vorsieht.

Beispiel 2: Wer als Chemielaborant/in in die Vergütungsgruppe BAT VII, Fallgruppe 1 (entspricht Entgeltgruppe 5) eingruppiert wurde, kommt am 1.1.2012 in die Entgeltgruppe 6, da diese Vergütungsgruppe einen vierjährigen Bewährungsaufstieg vorsieht.

  • Vergütungsgruppenzulagen (z.B. für Techniker oder Meister), die bisher nicht garantiert waren, bleiben jetzt auf jeden Fall erhalten.
  • Die völlig veralteten Tätigkeitsmerkmale im Bereich „Datenverarbeitung“ sollen überarbeitet werden.
     

Der Personalrat hält die jetzt erzielten Ergebnisse für akzeptabel, weil sie zumindest einem großen Teil der Uni-Beschäftigten das zurückgeben, was durch den Tarifabschluss vom 1.11.2006 verloren ging (z.B. den Bewährungsaufstieg). Ca. 60% der ab dem 1.11.2006 Eingestellten erhalten eine Entgeltgruppe mehr!
Zudem wird dadurch erreicht, dass der Grundsatz "Gleiches Geld für gleiche Arbeit" wieder Gültigkeit haben wird. "Neu"-Angestellte und "Alt"-Angestellte erzielen bei gleicher Tätigkeit auch das gleiche Einkommen.

Weitere Informationen zum Tarifabschluss finden Sie unter folgenden Links:
2011-03-11Flugblatt TdL -1.pdf
Flugblatt zum Tarifabschluss-TdL  2011 (2).pdf

Im Rahmen des internen Fort- und Weiterbildungsprogramms bietet der Personalrat am 7. April von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Senatssaal am Fahnenbergplatz eine Veranstaltung zum Thema "Arbeits- und Tarifrecht" an. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir auch  ausführlich auf das Ergebnis der Tarifrunde 2011 und die Auswirkungen für die Beschäftigten eingehen.
Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung über die Homepage der FRAUW an:
www.weiterbildung.uni-freiburg.de/iwb

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